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Wärmeschubladen

Unscheinbar und praktisch: Wärmeschubladen
Clevere Technik hinter unscheinbarer Front: Wärmeschubladen (Bild: Siemens)

Eine Wärmeschublade hat in erster Linie den Sinn, das Geschirr vor der Verwendung auf eine lauwarme Temperatur zu bringen, um die aufgelegten Speisen länger warm zu behalten.

Mit etwas Improvisationstalent lassen sich noch eine ganze Reihe mehr Funktionen dafür finden. Zum Beispiel lässt sich eine Wärmeschublade auch hervorragend dafür nutzen, Speisen schonend aufzutauen. Gerade bei tiefgekühlten Torten lassen sich hier besonders gute Ergebnisse erzielen. Auch der Hefeteig beim Backen findet in der Schublade einen optimalen Platz zum Quellen und Aufgehen.

Wie funktioniert das?

Am Boden einer Wärmeschublade befindet sich eine Hartglasplatte, die sich stufenlos erwärmen lässt. Das Gewicht, dass diese Platte dabei tragen kann, liegt bei gut 20 kg - das ist genug für eine mittelgroße Abendgesellschaft! Je nach Bauart können Sie auch verschieden hoch beladen. So lassen sich beispielsweise mehrere Teller und Schüsseln ineinander stapeln. Die Stromversorgung erfolgt über eine normale Steckdose.

Ihre optimale Bestimmung findet Sie aber im Erwärmen von Geschirr. Deswegen finden sich Wärmeschubladen häufig in unmittelbarer Nähe von Herde, Backöfen oder auch Einbau-Kaffeeautomaten.


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