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Nachtspeicherheizung

Die Nachtspeicherheizungen hatten ihre Einführung in den 1950er und 1960er Jahren. Dort galten sie als günstige Alternative zu Kohle- und Öhlheizungen und sollten durch die nächtliche Energieaufnahme für eine gleichmäßige Auslastung der Energieversorgungsnetze (bzw. der Kraftwerke) dienen. Nachts wird das Speichermaterial durch den damals günstig zu beziehenden "Nachtstrom" aufgeheizt, tagsüber wird die Wärme dann gleichmäßig abgegeben.

Durch die Ölkrise (1973), wachsendes Umweltbewusstsein (unter anderem auch durch das Verbot des bis dahin verbauten Dämmstoffes Asbest), und die Einführung der Stromsteuer (1999) hat sich die Akzeptanz der Nachtspeicherheizungen stark verringert. Teilweise werden von einigen Energieversorgern auch die günstigen Nachttarife gar nicht mehr angeboten.

Ein Vorteil dieser Heizung ist ihre Verschleiß- und Wartungsarmut und die relativ geringen Anschaffungskosten. Ebenso kann sie immer noch eine Alternative zu anderen Heizformen darstellen, falls deren Installation zu teuer und aufwendig erscheint, da Strom fast überall verfügbar ist.


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